Wohnen · 5 Min
Ein Sommer hinter halb geschlossenen Läden
Der Sommer in Marseille hat seinen eigenen Takt. Morgens fängt man das Licht ein, mittags sperrt man die Hitze aus, abends öffnet man wieder alles dem Wind. In unserer Maison, hinter halb geschlossenen Läden, bleibt es kühl und dämmrig, während draußen die Stadt glüht. Und wenn die Sehnsucht nach Salz kommt, ist das Meer nur ein kurzer Weg.
Kühle hinter den Läden
Alte Häuser wissen, wie man mit Hitze umgeht. Dicke Wände, hohe Räume, Läden, die man am Morgen schließt. Drinnen wird das Licht weich und golden, der Kalkputz bleibt kühl, die Tomettes unter den Füßen angenehm hart. Man lebt langsamer, im Halbschatten, und die Hitze bleibt, wo sie hingehört, draußen.

Terracotta, Leinen, Sommer
Die Farben der Wohnung sind die Farben des Sommers, Sand, Terracotta, das gebrochene Weiß des Leinens. Ein Krug Wasser auf dem Tisch, Obst in einer Keramikschale, die Samtvorhänge in Wellen. Es braucht wenig, um sich getragen zu fühlen, wenn die Dinge echt sind.

Raus, ans Wasser
Und dann der kurze Weg hinaus. Von hier aus ist man schnell an den Stränden, an der Plage des Catalans mitten in der Stadt oder weiter draußen in den Calanques. Ein Handtuch, ein Buch, und der Nachmittag gehört dem Salz. Am Abend zurück in die kühle Maison, das ist Sommer, wie er sein soll.



Häufige Fragen
Wie wohnt man im Sommer in Marseille angenehm?
In alten Häusern mit dicken Wänden und Läden, die man tagsüber schließt. Morgens lüften, mittags abdunkeln, abends öffnen. So bleibt es drinnen kühl, während die Stadt glüht.
Wie weit ist es zum Strand?
Von der Maison aus kurz. Die Plage des Catalans liegt mitten in der Stadt, die Calanques und weitere Strände sind schnell erreicht.
Was macht einen Sommer in Marseille besonders?
Der Wechsel aus kühlen, schattigen Räumen und dem nahen Meer. Drinnen Ruhe und Material, draußen Licht und Salz.